Heinrich Heine Gymnasium Köln

Hitze-Check auf dem Schulhof

  • Inhalt der Aktion

    Hitze-Check auf dem Schulhof

  • Organisatorischer Rahmen

    Kooperationsprojekt vom Erdkundeunterricht mit dem Geographischen Institut der Universität Köln

  • Schulform

    Gymnasium

  • Projektdauer

    Wenige Unterrichtsstunden

  • Teilnehmer*innen

    Im Klassenverband

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Geographischen Institut der Uni Köln erforschten Schüler*innnen mit Hilfe des Infrarot-Thermometers aus dem KlimaPaket Gebäude das Mikroklima/Lokalklima ihres Schulhofes. Beim Messen verschiedener Oberflächen fiel den Schüler*innen auf, dass der asphaltierte Teil des Schulhofs eine viel höhere Temperatur als die Luft und die Wiese des Schulhofs aufweist. Das liegt daran, dass die dunkle Oberfläche wenig Sonnenenergie reflektiert. Außerdem kann der Asphalt kein Wasser aufnehmen und sich durch Verdunstung abkühlen. Anders die Wiese: durch das enthaltene Wasser und Verdunstungskühlung war ihre Temperatur nahezu deckungsgleich mit der Lufttemperatur. Durch diese Messungen ließen sich Themen des Erdkunde-Unterrichts, wie der Albedo-Effekt und die Verdunstungskühlung, praktisch erleben. Zudem konnten die Schüler*innen aus erster Hand erfahren, wie das lokale Klima auf ihrem Schulhof entsteht und bekamen Ideen an die Hand, wie es z.B. durch Bepflanzung und Entsiegelung oder anderweitige Beschattung beeinflusst werden kann.

In einem anschließenden Projekt kann der „Schulhof der Zukunft“ entworfen werden, bei dem v.a. Hitzeschutz eine tragende Rolle spielt.

Weiterführender Literaturtipp: Steffen Ciorina und Marko Ellerbrake „Klimaanpassung auf dem Schulhof – Hitzegefährdung untersuchen und Maßnahmen entwickeln“ in: Praxis Geographie 4-2024