Konrad-Zuse-Schule Hünfeld
Klamotten ohne Ende? Ein BNE-Projekt im Rahmen von KlimaPakete
In den Klassen des Vertiefungsbereichs BNE setzten sich die Studierenden kritisch mit Konsum am Beispiel von Kleidung auseinander. Neben den ökologischen und sozialen Hintergründen der Produktion und konkreten Ideen für die pädagogische Arbeit ging es dabei auch um weiterführende Fragestellungen, etwa:
Wie können wir dazu beitragen, die Menge an Altkleidern zu reduzieren? Was passiert eigentlich mit dem Inhalt der Kleider-Container? Wo können wir vor Ort dazu Informationen finden?
Die Studierenden informierten sich zunächst über die globalen Folgen der „Fast Fashion“ anhand eines Films zum Thema Kleidungsmüll im globalen Süden. Ergänzend teilte eine Studierende aus Madagaskar ihre Erfahrungen zu den Auswirkungen von Altkleiderexporten auf das Schneiderhandwerk vor Ort. Bei einem Besuch des Weltgartens Witzenhausen und durch den Input eines Referenten aus dem Benin, der vom World University Service Hessen vermittelt wurde, erfuhren die Studierenden etwas über den Baumwollanbau und seine Folgen.
Im nächsten Schritt wurden die drei Klassen selbst aktiv. Sie veranstalteten eine Tauschbörse für Kleidung, Accessoires und Deko. Was an Dekoartikeln übrig blieb, fand den Weg ins örtliche Umsonst-Kaufhaus. Kleidungsstücke wurden zum ehrenamtlich geführten Kleiderladen des Hünfelder DRK gebracht. Dort wird getragene Kleidung zu günstigen Preisen verkauft. Die unverkäufliche Kleidung wird nach Rumänien gebracht. Ein Studierender konnte anschaulich von einer Liefertour dorthin im Rahmen seines FSJs berichten.
Die Aktion hat dazu beigetragen, neues Wissen aufzubauen, den eigenen Konsum zu überdenken und das Thema im Rahmen der Bildungsarbeit aufzugreifen.
Vielen Dank an die Mitarbeiter*innen des Kleiderladens!
Eine ausführliche Version des Projektberichts ist hier zu finden: https://www.konrad-zuse-schule.de/de/aktuelles/newsundtermine/artikel/klamotten-ohne-ende-ein-bne-projekt-im-rahmen-der-klimapakete-industrie-und-konsum


